Freedom Tower Miami
Kunst und Kultur
Das Miami Dade College hat vor kurzem immersive Multimedia-Ausstellungen geschaffen, die die Geschichte des Freedom Tower zum Leben erwecken, von seinen Anfängen als Hauptsitz der Miami Daily News bis zu seinem bedeutenden Erbe als kubanisches Flüchtlingszentrum, wo Hunderttausende kubanische Exilanten in den Vereinigten Staaten willkommen geheißen wurden.
Besuch des Freedom Tower
Der Freedom Tower ist von Mittwoch bis Sonntag geöffnet 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr ) und bleibt an Feiertagen und bei besonderen Veranstaltungen geschlossen. Es werden Tickets mit Zeitangabe benötigt, die im Voraus gekauft werden sollten, um den Einlass zu gewährleisten.
Gruppenpreise und Bildungsreisen sind für Gruppen von bis zu 60 Personen verfügbar.
Besucher des Freedom Tower können kostenlos im Parkhaus des MDC in der 500 NE Second Avenue parken. Bitte beachten Sie, dass die Garage sonntags geschlossen ist. Besucher können in diesem Zeitraum auf dem Parkplatz 1 des MDC parken, der sich an der Südseite des Freedom Tower befindet.
Besondere Highlights der kommenden Veranstaltung
Zu sehen in den 27. Mai bis 18. Oktober 2026 : Abstraktion als Erbe
Die bildende Kunst dokumentiert und interpretiert zugleich prägende Momente der amerikanischen Geschichte neu und bietet Perspektiven, die über die bloße historische Überlieferung hinausgehen. Von Porträts einflussreicher Persönlichkeiten bis hin zu Gemälden, die die Widerstandsfähigkeit und Entschlossenheit des amerikanischen Volkes widerspiegeln, haben Künstler die Farbe seit langem als ein wirkungsvolles Mittel zum Geschichtenerzählen und zum Ausdruck genutzt.
Auch die Malerei selbst kann die Kulturgeschichte prägen. Mit kühnen Kompositionen, ausdrucksstarken Formen und sich weiterentwickelnden abstrakten Techniken stellten amerikanische Künstler traditionelle Vorstellungen von Repräsentation in Frage und erforschten gleichzeitig Themen wie den menschlichen Körper, die Landschaft, die Architektur, Emotionen und Bewegung.
Diese Ausstellung präsentiert keine umfassende Übersicht, sondern würdigt die vielfältige Geschichte der abstrakten Malerei in den Vereinigten Staaten. In den Jahrzehnten nach den 1950er Jahren entwickelten sich die USA zu einem internationalen Zentrum für künstlerisches Experimentieren und Innovation. Einflüsse wanderten über Grenzen hinweg – von künstlerischen Bewegungen, die in Havanna wurzelten und durch das Exil in die Vereinigten Staaten gelangten, bis hin zu bahnbrechenden Entwicklungen in New York und Los Angeles – und schufen so ein Erbe der Abstraktion, das sich weiterhin auf dynamische und unerwartete Weise weiterentwickelt. Zu den vorgestellten Künstlern zählen Young-Il Ahn, Sam Gilliam, Carmen Herrera, Hans Hofmann, Virginia Jaramillo, Lloyd Kiva New, Willem de Kooning, George Morrison, Noemí Ruiz, Zilia Sánchez und Vaughn Spann.
Anlässlich des 250. Jahrestages der Unterzeichnung der Unabhängigkeitserklärung am 4. Juli 2026 lädt dieser Meilenstein in den Vereinigten Staaten zum Nachdenken über die Geschichte der Nation, ihre Bevölkerung und die noch immer gestaltete Zukunft ein. Die Geschichte der Abstraktion in der amerikanischen Kunst bietet eine überzeugende Perspektive, um die Kreativität, das Experimentieren und die Innovation zu würdigen, die die amerikanische Erfahrung bis heute prägen.
Dauerausstellungen im Turm
Libertad
Die sich über das erste und zweite Obergeschoss erstreckende, umfassende Dauerausstellung lässt die Besucher in die Geschichte Miamis als einer Stadt eintauchen, die von Widerstandsfähigkeit und Chancen geprägt ist. Mithilfe digitaler Installationen, Erfahrungsberichten aus der Gemeinde und historischen Artefakten beleuchtet Libertad die Lebenswege derjenigen, die in der Magic City Zuflucht fanden und sich ein neues Leben aufbauten. Ein zentrales Element ist „El Refugio in Context“, das anhand von Erzählungen aus erster Hand und Archivmaterial einen intimen Einblick in die Rolle des Freedom Tower als kubanisches Flüchtlingszentrum in den 1960er und 70er Jahren bietet. Die neu gestaltete Knight Skylight Gallery wurde ebenfalls in einen lichtdurchfluteten Raum verwandelt, der wechselnde Kunstausstellungen, Klang- und Lichtinstallationen sowie interaktives Storytelling bietet.
Sprachen der Migration
Diese Dauerausstellung im Kislak Center untersucht, wie sich Kommunikation, Migration und Identität im Laufe der Zeit und an verschiedenen Orten entwickeln. Die Ausstellung „Sprachen der Migration“ greift auf die Kislak-Sammlung zurück, die von der Kislak Family Foundation gestiftet wurde, und verbindet seltene Werke aus der präkolumbianischen und Kolonialzeit mit zeitgenössischer Kunst. Besucher finden hier Karten, Bücher und Drucke aus dem 17. und 18. Jahrhundert neben modernen Werken von Künstlern wie Harold Mendez, Julie Buffalohead, Jaune Quick-to-See Smith, Edouard Duval-Carrié und Pepe Mar. Ein neu eingerichtetes Studienzentrum bietet die Möglichkeit, aktiv mitzuwirken und tiefer in die Frage einzutauchen, wie Sprache, Erinnerung und kulturelle Traditionen über Generationen hinweg bewahrt und neu interpretiert werden.
Einheit: Das Weltspiel
Diese vom FIFA-Museum konzipierte Ausstellung nimmt die Besucher mit auf eine Reise durch die beliebteste Sportart der Welt und zeigt deren Fähigkeit, Milliarden von Menschen über Länder und Zeiten hinweg zu vereinen. Historische Erinnerungsstücke, Mitmachaktionen und interaktive Installationen bieten einen Einblick in prägende Momente, die die Entwicklung des Spiels beeinflusst haben. Die in Zusammenarbeit mit MDC präsentierte Ausstellung verbindet die weltweite Leidenschaft für Fußball mit der pulsierenden Kultur Miamis.
Miami als Archiv: Erinnerung, Ort und das Vermächtnis von Purvis Young
MOAD-Filme: Die letzten Tage der Miami News
MOAD Moves mit Romina Carpio
