Freedom Tower Miami
Kunst und Kultur
Im Jahr 2025 feierte Miamis erster Wolkenkratzer sein 100-jähriges Jubiläum. Um den Meilenstein zu feiern, schuf das Miami Dade College immersive Multimedia-Ausstellungen, die die Geschichte des Freedom Tower zum Leben erwecken, von seinen Anfängen als Hauptsitz der Miami Daily News bis hin zu seinem mächtigen Erbe als Cuban Refugee Center, wo Hunderttausende von kubanischen Exilen in den Vereinigten Staaten willkommen geheißen wurden.
Der Freedom Tower ist von Mittwoch bis Sonntag von 10:00 vorm. bis 6:00 nachm. geöffnet und für Feiertage und besondere Veranstaltungen geschlossen. Zeitlich festgelegte Tickets sind erforderlich und sollten im Voraus gekauft werden, um die Einreise zu gewährleisten.
Dauerausstellungen umfassen:
Libertad
Diese beeindruckende Dauerausstellung erstreckt sich über die erste und zweite Etage und taucht Besucher in die Geschichte Miamis als Stadt ein, die von Widerstandsfähigkeit und Chancen geprägt ist. Mit digitalen Installationen, Community-Erfahrungsberichten und historischen Artefakten hebt Libertad die Reisen derjenigen hervor, die in der Magic City Zuflucht fanden und neue Leben aufbauten. Ein Herzstück, El Refugio in Context, bietet einen intimen Einblick in die Rolle des Freedom Tower als kubanisches Flüchtlingszentrum in den 1960er und 1970er Jahren durch Erzählungen und Archivmaterial von Erstpersonen. Die neu gestaltete Knight Skylight Gallery wurde auch in einen leuchtenden Raum mit wechselnden Kunstausstellungen, Sound- und Lichtinstallationen und interaktivem Storytelling verwandelt.
Sprachen der Migration
Diese Dauerausstellung im Kislak Center untersucht, wie sich Kommunikation, Migration und Identität im Laufe der Zeit und an jedem Ort weiterentwickeln. Ausgehend von der Kislak-Kollektion, die von der Kislak Family Foundation gespendet wurde, verbindet die Migrationssprache seltene präkolumbianische und koloniale Werke mit zeitgenössischer Kunst. Besucher finden Karten, Bücher und Drucke aus dem 17. und 18. Jahrhundert sowie moderne Werke von Künstlern wie Harold Mendez, Julie Buffalohead, Jaune Quick-to-See Smith, Edouard Duval-Carrié und Pepe Mar. Ein neu entwickeltes Prüfzentrum bietet Möglichkeiten für praktisches Engagement und tiefere Einblicke in die Art und Weise, wie Sprache, Gedächtnis und kulturelle Traditionen über Generationen hinweg erhalten und neu interpretiert werden.
